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friesenlexikon

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A - wie Aal

Aale gehören zu Friesland wie die Knödel zu den Bergen.
Der Aal gehört zu den beliebtesten Speisefischen in, um und an der Nordsee und ist nicht nur geräuchert eine Delikatesse.
Nach dem Genuss eines geräucherten Aals, natürlich nicht mit Messer und Gabel, sondern aus den Händen verzehrt, werden die Hände übrigens mit klarem Korn bzw. dem Ammerländer Löffeltrunk gereinigt!
Und damit der Magen nicht zu kurz kommt, gibt es natürlich einen Löffeltrunk (aus dem Zinnlöffel ) zur Verdauung direkt dazu.

Dabei wird der folgende auch überregional bekannte Trinkspruch im Wechsel mit dem Gastgeber / bzw. Kellner gesprochen:


Ick seh di! -
Dat freit mi!
Ick sup di to -
Dat do


Nach dem “Prost“ wird der Löffel geleert und es heißt weiter:


Ick hob di tosapen! -
Hest‘n Rechtn drapen!


B - wie Boßeln

Wer bereits am Wochenende einen Ausflug durch das schöne Friesland gemacht hat, wird es des öfteren erlebt haben, dass die Landstrasse durch eine Truppe (friesisch auch gern Pulk genannt) sportlich gekleidete Friesen mit merkwürdig aussehenden Gerätschaften blockiert wurde.
Wenn Ihnen diese Situation bekannt vorkommt ist eines klar: Sie haben Boßler gesehen!
Boßeln wird auch allgemeinhin als Friesensport bezeichnet und ein ungeschriebenes Gesetz der traditionsbewussten Friesen lautet, dass die Boßler während der Boßelsaison (die frostige Jahreszeit) auf den Strassen Vorrang haben.
Denn auch wenn dieser Sport von Touristen leicht belächelt wird, ist des Friesen Devise: Zuerst lernt man laufen und dann das Boßeln.
Boßeln ist eine Wurfsportart und wird mittels einer speziellen Boßelkugel ausgeführt, welche Ihren Lauf nicht selten im Strassengraben (Schlot) beendet. Das erklärt auch, warum die Boßler stets diverse Geräte (Krabber) mit sich tragen, die in gewissem Sinne an Kescher erinnern. Damit kann die Kugel auch aus dem tiefsten Graben gefischt werden, und das Spiel weitergehen.
Gespielt wird dabei in zwei Mannschaften gegeneinander!
Boßeln ist für viele eine Wissenschaft für sich!


C - wie Cognac

Was hat denn bitte Cognac mit Friesland zu tun???
Die Antwort ist denkbar einfach:
Servieren Sie Ihren Gästen doch einmal den leckeren friesischen Schwarztee mit einem Schuss Cognac und sie werden ein weiteres kulinarisches Erlebnis mit friesischer Tradition erleben dürfen!


D - wie Deich

DeichWer an Friesland denkt, kommt nicht umhin auch an unsere schönen grünen Deiche zu denken! Als Schutz vor dem „blanken Hans“ gedacht, lädt so mancher Deich zu einem schönen Spaziergang ein. Lassen Sie sich den friesischen Wind einmal direkt um die Nase pusten und Sie werden verstehen, warum es bei uns so schön heißt: „ Hart ist das Leben an der Küste- Rau und zerrissen die Gesichter!“ Aber wer Friesland, die Nordsee und unser Wetter einmal ins Herz geschlossen hat, der wird es dort nicht mehr herauslassen.


E - wie Ebbe

Wat is dat?
Dat is Watt!
Na dat is ja watt!!!

Der erwartungsvolle Blick über den Deich hat schon so manchen Urlauber schockiert! Wo ist denn nun das Meer??? So weit das Auge reicht, ist lediglich Watt zu sehen!
Ja liebe Unwissenden...dies ist ein friesisches Naturschauspiel der besonderen Art!
Ebbe!
Das Wort „Ebbe“ kennen viele nur im Zusammenhang mit ihrem Portemonnaie, doch an der Nordsee herrscht die Ebbe in regelmäßigen Abständen auch am Strand! Bedingt durch die Anziehungskraft des Mondes und die Fliehkraft der Erde, fließt das Wasser vom Strand weg, um später als Flut zurückzukehren.
Der Blick auf das Wattenmeer, oder eine rustikale Wattwanderung haben schon so manchen Feriengast in ihren Bann gezogen.


F - wie Flut

Ebbe und Flut bilden die Gezeiten (Tide) und während sich das Meer bei Ebbe zurückzieht, kommt es bei der Flut wieder an den Deich!

Und wie heißt es in einer berühmten Hymne an die Nordseeküste?

Nach Flut kommt die Ebbe- nach Ebbe die Flut
Die Deiche sie halten mal schlecht und mal gut!

Doch seien Sie unbesorgt: Dass ein Deich bricht, ist schon sehr lange nicht mehr in Friesland vorgekommen!

Sollten Sie sich jedoch entschließen in Ihrem Urlaub eine Wattwanderung an der Nordsee zu machen, sollten Sie daran denken, dass das Meer mit seinen Besonderheiten auch Gefahren mit sich bringt.
Denn die Schnelligkeit der eintretenden Flut hat schon so manchen unwissenden Urlauber in arge Bedrängnis gebracht, da die Flut nicht selten den direkten Weg zum Festland abschneidet.

G - wie Grünkohl

Der Grünkohl ist wohl das mit Abstand beliebteste Gericht der Friesen. Oftmals als „friesische Palme“ tituliert, findet man den Grünkohl in der Winterzeit in vielen Gärten und letztlich auch auf vielen Speisekarten heimischer Restaurants.
Die bekannteste Zubereitung dieser Kohlsorte ist unbestritten die deftige Variante mit dem berühmten Kohlpinkel, einer besonderen Grützwurst, welche Sie wohl nur schwerlich außerhalb des friesischen Sektors in einem Fleischergeschäft erwerben können.

Der Beginn der Grünkohlsaison ist gebunden an den ersten Nachtfrost, welchen der Kohl benötigt um seinen unvergleichlich aromatischen Geschmack auszubilden.
Ist dann offiziell die Grünkohlzeit angebrochen, wird dieser gern nach einer sogenannten Kohlfahrt eingenommen. Bei einer Kohlfahrt wird meist ein mit Grünkohl geschmückter und vielen Spirituosen gefüllter Bollerwagen auf eine Wanderung durch Frieslands wunderschöne Landschaft gezogen. Mit einem Schnapsglas am Hals haben die „Kohlfahrer“ viele kleine Aufgaben zu erfüllen und lustige Spielchen zu absolvieren.
Gerüchten zufolge hat der Friese die Kohlfahrt nur erfunden, um einen Anlass zu finden, sich während eines Spazierganges in aller Öffentlichkeit ein Schnäpschen zu gönnen, um sich im Anschluss den Magen mit dem leckeren Grünkohl zu versiegeln.


H - wie Hering

Der Hering begegnet dem Urlauber an der Nordseeküste in vielfältigen Formen.
Während ihn die einen lebendig im Meerwasseraquarium bewundern, erfreuen sich die anderen seines Anblickes am Liebsten in aufgerollter Form mit einem Stück Gurke im Inneren, denn so mancher Hering endet als Rollmops!

Doch auch als Matjes oder Brathering ist dieser Fisch beliebt und auf so manchem Fischbrötchen zu finden.
Lassen auch Sie sich in unserem Restaurant von den vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten unserer heimischen Meeresfische beeindrucken- denn fangfrisch sind sie am Besten!


I - wie Inseln

Die Nordsee, das weite Meer und ganz nah an unserer Nordseeküste die ostfriesischen Inseln.
Um sich zu merken, in welcher Reihenfolge die Inseln liegen, lernen die Schulkinder in Friesland einen kleinen Merksatz, der da lautet:
„ Welcher Seemann liegt bei Nacht im Bett“
Von rechts nach links betrachtet ergibt sich so: Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist, Borkum!
Von Varel aus hat man es nicht weit zu den Anlegern und somit ergibt sich die Möglichkeit, die ein oder andere Insel auf einem Tagesausflug näher kennen zu lernen.
Auch nach Helgoland ist es nicht weit und, mit dem Katamaran von Wilhelmshaven aus erreichbar, ist Helgoland als Hochseeinsel in zollfreier Zone ein beliebtes Reiseziel für Tagesausflüge.


J - wie Jever

Wenn man über Friesland spricht ist es unumgänglich, auch Jever zu erwähnen.
Zum einen betrifft dies natürlich unsere wunderschöne Kreisstadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten wie z.B. das Schloss.
Zum anderen muss selbstverständlich an dieser Stelle auch das über Frieslands Grenzen hinaus bekannte Jever Pilsener erwähnt sein. „Wie das Land, so das Jever“ ist ein Werbeslogan, der jedoch ein Klischee bedient, denn so rauh und derb wie es Friesland und dessen Bewohnern nachgesagt wird, ist weder unser Landschaft, noch sind wir es selbst.
Der Friese ist weder stur noch dauerhaft schlechtgelaunt. Vielleicht mag es sein, dass die Menschen an der Nordseeküste etwas distanzierter auf Fremde zugehen, doch lernt man die Nordlichter genauer kennen, wird man bemerken, wie gesellig und humorvoll das Volk am Meer tatsächlich ist.

Doch wo wir gerade dabei sind, mit Vorurteilen aufzuräumen....
Eines ist für waschechte Friesländer als Lokalpatrioten unverzeihlich: Der selbst in der Jever-Pilsener-Werbung falsch ausgesprochene Name „Jever“.
Denn es heißt tatsächlich nicht „Jewer“ sondern „Jefer“, oder noch besser, norddeutsch in die Länge gezogen „Jefa“.

Schließlich sagen wir ja auch „Fogel“ und nicht „Wogel“ zu unseren gefiederten Freunden.

Ähnliches gilt übrigens auch für „Varel“: Weder „Wahrel“ noch „Warell“ benennt unser nettes Städtchen korrekt! Belassen Sie es ganz einfach bei „Fahrel“ und die Einheimischen werden es Ihnen danken!


K - wie Krabbenkutter

Der Blick auf die Nordsee und die vorbeifahrenden Schiffe ist für viele Urlauber ein besonderes Erlebnis und bleibt unvergessen.
Besonders Krabbenkutter erwecken das besondere Interesse, denn das Aus- und Einfahren der Fischernetze ist nicht nur schön anzusehen, sondern lässt so manchem Feinschmecker das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Wo sonst kann man in den Genuss fangfrischer Nordsee-Krabben kommen, wenn nicht direkt im Hafen, wenn die Krabbenfischer eingelaufen sind?
Viele Krabbenfischer verkaufen die teilweise noch warmen Krabben (auch Granat genannt) direkt vom Kutter.
Und nicht selten kommt es vor, dass man im Hafen Urlauber sieht, die sich gleich im Anschluss über die frisch erstandenen kleinen Krabbeltiere hermachen.
Doch das Krabbenpulen stellt so manchen vor eine Herausforderung. Bis man den richtigen „Dreh“ gefunden hat, kann es schon passieren, dass so manche Krabbe einfach nur zweigeteilt wird, ohne dass man den lästigen Panzer entfernen konnte....aber die Möwen wissen diesen „Anfängerfehler“ zu schätzen und mögen unsere Touristen dafür umso lieber!!!


L - wie Leuchtturm

Leuchttürme üben schon seit jeher eine Faszination auf ihre Betrachter aus. Majestätisch ragen sie aus dem Wasser und sind weithin zu erkennen.
Arngaster In und an der Nordsee gibt es Leuchttürme in den unterschiedlichsten Bauweisen und Farben. Von Leuchttürmen wie „Roter Sand“ ( in dem man übrigens auch übernachten kann) bis hin zu dem durch Otto Waalkes berühmt gewordenem gelb-rot-gestreiften Leuchtturm in Pilsum.
Dass Leuchttürme sich immer größerer Beliebtheit erfreuen wird ebenfalls in der Tatsache deutlich, dass sich immer mehr Heiratswillige in Leuchttürmen trauen lassen. So kann beispielsweise der alte Leuchtturm auf Wangerooge zu diesem Zweck gebucht werden und die standesamtliche Hochzeit in besonderem Ambiente vollzogen werden.


M - wie Moin Moin

In China sollte man sich nicht wagen, seine Liebste in der Öffentlichkeit zu küssen- doch auch in Friesland gilt es eine Etikette zu beachten.
Denn um jemanden zu begrüßen ist es an der Nordsee zu jeder Tageszeit Usus, dem Gegenüber ein freundliches „Moin“ zu entgegnen.
Ü ber die offizielle Herkunft dieses Grußes streiten sich offensichtlich die Gelehrten.
Doch eines steht ganz sicher fest: Moin heißt nicht etwa "Guten Morgen". "Moin" sagt ein Friese immer!
Egal ob morgens, mittags, nachmittags, abends und nachts.
" Moin" kommt nämlich nicht von Morgen, sondern entstand aus dem plattdeutschen Wort "moi", was soviel bedeutet wie „gut“ oder „schön“.
Man wünscht einander also einen "Moien Dag", einen "schönen Tag". Der "Tag" wurde im Laufe der Zeit verschluckt, und es blieb das "Moin". Und weil man sich nicht nur einen schönen Tag wünschte, sondern auch einen schönen Morgen und einen schönen Abend, gilt der Gruß der Einfachheit halber von früh bis spät. Der gemeine Friese reduziert halt gern mal auf das Nötigste!

Also kann man zu eigentlich jeder Tageszeit "Moin, Moin" rufen, ohne sich die Frage gefallen lassen zu müssen, ob man gerade erst aufgestanden sei.

Moin ist der normale Gruß! Das doppelte „Moin Moin“ ist freundlicher und höflicher, und wird oft als Antwort auf ein einfaches Moin benutzt (kann jedoch auch leicht als Geschwätzigkeit ausgelegt werden).
Moin und Moin Moin können aber noch mehr aus als nur "Guten Tag" aussagen, denn auch in Friesland gilt: Der Ton macht die Musik!


Hier eine kleine Übersicht:

Gruß Antwort Aussage
Moin (Schweigen) Du bist unerwünscht.
Moin Normaler Gruß, aber auch nicht mehr. Du wirst nicht abgeleht, aber Deine Anwesenheit löst auch keine Freudentränen aus.
Moin Moin Du bist willkommen.
Moin Moin (Schweigen) Du bist wirklich unerwünscht. Verschwinde.
Moin Ablehnender Gruß. Du brauchst nicht flüchten, aber im Moment störst Du.
Moin Moin Entweder höfliche Erwiderung, oder Du bist willkommen.



Kurz gesagt:

"In Moskau sagt man Mahlzeit,
in Skandinavien tschau.
Nastrovje, Grüzi, Servus,
so grüßt hier keine Sau.
Denn hier bist Du in Friesland
und sollst es nicht bereu'n,
denn in Friesland grüßt man anders,
in Friesland sagt man MOIN !"


N - wie Nordsee

Die Nordsee ist und war schon immer ein sehr beliebtes Reiseziel und hat zu jeder Jahreszeit einen besonderen Reiz. NordseeWährend der eine Feriengast die Nordsee im Sommer vorzieht und sich am Strand von der intensiven Sonneneinstrahlung bräunen lässt, erfreuen sich Hartgesottene im Herbst und im Winter an unserem unbestritten rauen, aber überaus gesunden Klima!
Nicht nur dass ein frischer Nordseewind gesund ist- nein auch im Winter haben Sie bei uns an der Nordsee viele Möglichkeiten, wetterunabhängige Reiseziele in der näheren Umgebung zu erkunden.
So kann das ganze Jahr über Urlaub am Meer gemacht werden!
Und sollten Sie sich Fragen, warum die Einheimischen die Feriengäste oftmals schon auf Entfernung erkennen können, dann bleibt einfach nur zu sagen: Ein Friese trägt keine Gummistiefel und schon gar keinen gelben Regenmantel mit Südwester!!!!


O - Ostfriesen

Ergibt sich für Sie einmal die Notwendigkeit, sich bei einem Friesen unbeliebt zu machen, dann sind dafür nicht viele Dinge nötig.
Denn nichts verletzt und ärgert einen waschechten Friesen (wir reden hier nicht über die „Zugezogenen“) mehr, als dass man ihn als OSTfriesen bezeichnet.
Die Grenze zwischen Friesland und Ostfriesland ist nicht nur geografisch ganz klar definiert!

Spitznamen wie „Fischköppe“ oder „Muschelschubser“ nimmt der Friese zwar nicht freudig, aber immerhin mit einem Augenzwinkern an. Aber als Ostfriese bezeichnet zu werden, trifft den „friesischen Nationalstolz“ auf das Empfindlichste.
Auch wenn die Ära der Ostfriesenwitze durch Blondinen und Mantafahrer fast schon in Vergessenheit geraten ist, so möchte ein Friese nicht mit einem Ostfriesen verglichen werden, dem man neben einer immensen Tollpatschigkeit auch ein großes Maß an Dummheit nachsagt!
Doch bevor wir an dieser Stelle eine Welle lostreten, die in einer neuen Stammesfehde zwischen den beiden Friesenvölkern, endet sei bemerkt: Natürlich sind all das nur Gerüchte und üble Nachrede!

Denn bei Grünkohl, klarem Korn und „Moin“ sind wir uns doch schließlich einig! Stimmt´s Nachbarn?


P- wie Plattdeutsch

Wer erwartet, in Friesland ausschließlich mit Plattdeutsch konfrontiert zu werden, liegt falsch!
Mit Plattdeutsch ist es ebenso, wie mit vielen anderen Dialekten und Mundarten! Tatsächlich gesprochen werden sie nur noch selten. Natürlich wird auch bei uns in der Schule Hochdeutsch unterrichtet und das eigentliche Plattdeutsch wird oft nur noch von der älteren Generation, muttersprachlich angewandt.

Doch wer länger im hohen Norden wohnt wird bemerken, dass man sich einiger sprachlichen Gepflogenheiten in Friesland nicht verwehren kann.
Gern wird die ein oder andere Silbe verschluckt, Vokale werden schön in die Länge gezogen, und die gesamte Aussprache erhält einen gewissen Sing-Sang, welchen der Friese selbst jedoch gar nicht wahrnimmt.
In Friesland wird sozusagen etwas „breit“ gesprochen und es gibt tatsächlich auch Vereine, die sich der Aufgabe verschrieben haben, Plattdeutsch wieder aufleben zu lassen.
Vielerorts haben bereits die Schulkinder die Möglichkeit, Plattdeutsch in Wahlkursen zu erlernen.

Und wenn Sie Ihren Urlaub bei uns verbringen, werden Sie bestimmt auch vereinzelt erleben, wie schön sich diese schon sehr eigene Sprache tatsächlich anhört.
Vielleicht werden Sie nicht alles verstehen können, aber trösten Sie sich: die einzelnen Formen des Plattdeutschen können schon von Ort zu Ort dermaßen variieren, dass ein „Plattschnacker“ schon im Nachbardorf nicht mehr verstanden wird.


Q- wie Quallen

Quallen zählen zwar unbestritten mit zu den interessantesten Meeresbewohnern und beeindrucken unter Wasser durch Ihre Eleganz und wunderschöne Farbgebungen, sind aber bei unseren Nordseeurlaubern ebenso unbeliebt, wenn sie an den Strand gespült werden.
Zugegebenermaßen ist es auch nicht wirklich schön, wenn der Strand und das Watt bei Ebbe mit leblosen Quallen übersät ist.

Denn im Watt liegend ist es mit der Schönheit der Quallen fast vorbei.
Des weiteren endet so manche Qualle am Strand als Wurfobjekt für übermütige Kinder, denen Tierschutz noch ein Fremdwort ist.

Nicht zu vergessen sind natürlich Feuerquallen, die schon so manchem Urlauber Verbrennungen zugeführt haben, was ebenso schmerzhaft wie auch gefährlich sein kann.

Die eigentliche Quallensaison ist übrigens im August, was bedeutet, dass Quallen in dieser Zeit häufiger auftreten, als in den restlichen Monaten.


R- Regen

Spricht man in Friesland von „Schietwetter“ so ist sicher, dass Regen genau in diese Kategorie fällt. Meteorologisch betrachtet regnet es an der Nordsee schon recht häufig, aber lassen Sie sich davon nicht abschrecken!
Denn auf Regen folgt bekanntlich Sonnenschein! Das ist auch an der Nordsee so!


S -wie Schafe

Schafe gehören einfach zu Frieslands Landschaftsbild. Eine saftig grüne Wiese mit Schafen, ein Deich in Frieslands schöner Landschaft auf dem die Schafe mit Ihren Lämmern weiden, oder ein Schafhirt, der mit seiner Herde die Strasse blockiert. All das sind Bilder die man so schnell nicht vergisst.
SchafeDenn kaum etwas strahlt so viel Ruhe und Harmonie aus, wie es für unsere wunderschöne Gegend typischer kaum sein kann.
Schafe werden gern auch mal als Pulloverschweine bezeichnet und wer sich einmal mit Deichbau beschäftigt hat wird wissen, dass die Schafe nicht aus Platzmangel auf Deichen weiden, sondern einen ganz sinnigen Zweck haben. Die Schafe sorgen nämlich dafür, dass der Deich stets fest bleibt und somit auch schlechte Witterungen überstehen kann.
Sollten Sie sich einmal wundern warum die Schafe bunte Flecken auf dem Fell haben, liegen Sie falsch mit der Vermutung, dass Jugendliche Graffiti-Sprayer sich einen üblen Scherz erlaubt haben. Die norddeutschen Schäfer sind eben ganz praktisch veranlagt und kennzeichnen so der Einfachheit halber ihre Schafe, falls sich mehrere Schäfer die gleiche Weidefläche teilen.


T - wie Tee

In kaum einer Region Deutschlands wird soviel Tee getrunken wie in Friesland. Pro Kopf werden an die sieben Pfund Tee pro Jahr konsumiert.
Morgens, mittags, abends und zwischendurch wird sich gern die Zeit für ein gemütliches Tässchen Tee genommen, wobei die friesische Teezeremonie nicht zu kurz kommen darf.
Teebeutel-Nutzer sind in Friesland als Kulturbanausen verschrien und wie es sich gehört, wird der Tee mit Kluntje (Kandis) und Sahne in kleinen Teetassen serviert.

Der Tee wird nach strengen Regeln zubereitet und getrunken: Pro Person und Tasse ein Löffelchen Teeblätter in immer dieselbe Kanne geben (die übrigens nur mit heißem Wasser ausgespült werden darf), mit sprudelnd kochendem Wasser bedecken, drei Minuten ziehen lassen, wenn es belebend, fünf Minuten, wenn es beruhigend wirken soll.
Dann den Rest nachgießen, Kandis in die Tasse, Tee dazu, Sahne obendrauf - und auf keinen Fall umrühren.
Sollten Sie irgendwann keinen Tee mehr wollen, so dürfen Sie nicht vergessen, am Ende den Löffel in die Tasse zu legen. Denn sonst wird pausenlos nachgeschenkt, und deshalb musste schon mal jemand, wie erzählt wird, fünfzig Tassen trinken.
Und soviel ist uns Friesen klar: "Wenn wi keen Tee hebben, muten wi starben."


U - wie Urlaub

Die Nordseeregion ist ein beliebtes Urlaubsziel für jung und alt. Während die Kinder im Sommer gern am Nordseestrand Sandburgen bauen, genießen die Älteren gern die frische Luft, das gute Essen und die wunderschöne Landschaft!
Deiche, grüne Wiesen, Schafe und das endlos weite Meer, all das sind Markenzeichen für die Schönheit Frieslands und Garant für einen entspannten Urlaub, ohne Stress und Hektik!
Denn Stress ist nahezu ein Fremdwort in Friesland.
Ü berzeugen Sie sich von der Schönheit dieser außergewöhnlichen Urlaubsregion und buchen Sie noch heute Ihren Urlaub. Ihre Ferien an der Nordsee werden Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.


V- wie Varel

Varel ist die größte Stadt im Landkreis Friesland und hat sich nicht nur durch die Nähe zur Nordsee zu einem beliebten Reisziel entwickelt.
Unmittelbar umgeben von Wäldern und dem Jadebusen herrscht in Varel mildes Seeklima, welches sich besonders wohltuend für Lungenpatienten erwiesen hat.
Durch die angrenzenden Waldgebiete hat Varel für jeden Urlauber etwas zu bieten. Schöne Radwanderwege, ein nahegelegenes Kurbad sowie viele kulinarische Besonderheiten runden das Touristikangebot ab.
Einst Sommerresidenz der Oldenburger Grafen, hat sich Varel zu einem schmucken Städtchen entwickelt, in dem auch die Einkaufsmöglichkeiten nicht zu kurz kommen.
Wir würden uns freuen, Sie bald als Gast in unserem schönen Friesland begrüßen zu dürfen!



W - wie Wind

Spricht der Friese von Wind, würde so mancher Urlauber vermutlich eher von Sturm sprechen.
Selbst im Hochsommer herrscht am Meer stets eine kleine Brise, was die Urlauber oftmals die enormen Sonnenstrahlen unterschätzen lässt.
So manch einer hat dann nach einem ausgiebigen Sonnenbad den Abend mit Quarkpackungen auf der Haut verbracht, um den entstandenen Schaden zu begrenzen.
Doch gerade der Wind ist etwas, was viele Nordsee-Fans immer wieder an die Küste führt, denn auch ein richtiger Herbststurm hindert nicht an einem schönen Strandspaziergang.
Und was gibt es schöneres, als ein heißes Tässchen Tee in der warmen Stube, nachdem Sie der Nordseewind so richtig durchgepustet hat!


X - wie X-Beine

Sie fragen sich an dieser Stelle sicherlich, was X-Beine mit Friesland zu tun haben...wir werden es Ihnen verraten: X-Beine haben rein gar nichts mit Friesland zu tun, denn böse Zungen behaupten, dass wir Friesen eher zu O-Beinen neigen.
Sie sind schon wieder verunsichert und fragen sich nun, wieso wir O-Beine haben sollen? Ganz einfach: Angeblich sollen wir den halben Tag damit beschäftigt sein, unsere Schafe zu zählen und sie dabei durch unsere Beine laufen zu lassen.
Aber glauben Sie uns: DAS ist nun wirklich ein absolutes Vorurteil!


Y- wie Yachten

Die Nordsee bietet besonders für seetaugliche Urlauber eine Vielzahl an maritimen Freizeitmöglichkeiten. Neben Kutterfahrten oder Hafenrundfahrten können für einen Trip auf dem Jadebusen und der Nordsee ebenso Yachten für den gehobeneren Seeausflug gechartert werden. Sollten Sie nähere Informationen zum Yachtcharter wünschen, unterstützen wir Sie während Ihres Urlaubs bei uns, gern bei der Auswahl eines passenden Anbieters.


Z - wie Zimmerreservierung

RezeptionSie sind neugierig auf Varel, Friesland, die Nordsee und auf uns? Dann freuen wir uns, dass unsere Internetseite Ihr Interesse geweckt hat.
Buchen Sie hier noch heute Ihr Feriendomizil in dem schönen Friesland und lernen Sie die gemütliche Atmosphäre unseres Hotels zu schätzen.



Fotos: by Photocase



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